Cocoon Micro
2004 | FRANKFURT/MAIN | 3DELUXE
Das Interieur des Micro besticht durch die geradlinige Gestaltgebung des kubischen Mobiliars und die durchgängige Verwendung von dunklem Holz. Besonders die Oberflächen aus Bambus faszinieren durch ihre grafisch wirkende Maserung und ihre zum Teil reliefartige Gestaltung.
Ein raumfüllendes Raster aus silberfarbenen, von der Decke abgehängten Glasfaserschläuchen betont die Geometrie des Entwurfs noch zusätzlich. Um die lineare Strenge zu brechen, wird diese so genannte Fadenmatrix mit einer komplexen medialen Ornamentik überlagert. Die Beamerprojektionen bewegen sich im Einklang mit der Musik und illustrieren auf diese Weise die variierenden dreidimensionalen Klangräume, die der DJ zeitgleich erzeugt. Sie verbildlichen die musikalische Dramaturgie des Abends.
Innerhalb der dicht hängenden Fäden wurden Bereiche ausgespart, in denen sich quadratische Tische mit Sitzbänken für insgesamt 88 Personen befinden. So ist zwar eine physische, jedoch keine visuelle Trennung der Sitzgruppen gegeben der offene Charakter des Raumes bleibt erhalten. Dennoch entsteht innerhalb dieser Separees ein privates Ambiente, das die Kommunikation zwischen den Tischnachbarn fördert. Sanft schimmernde Glasobjekte erzeugen eine atmosphärische Tischbeleuchtung.
Die verglaste Eingangsfront erlaubt tiefe Einblicke durch die Membranwand in das Innere des angrenzenden CocoonClub.
2005 wurde der CocoonClub im Rahmen des vom
Deutschen Designer Club ausgelobten Wettbewerbs
‘Gute Gestaltung 06’ mit dem Grand Prix in der
Kategorie 'Das gute Netzwerk’ ausgezeichnet und
erhielt den 'Sinus - Systems Integration Award’ in
der Kategorie 'Entertainment’ von der Messe
Frankfurt.
Cocoon micro - Turning Glass objects
In der Wand zum Dj drehten sich sich 15 dieser
eigenes dafür entworfenen Glasobjekte auf einer
bewegten Plattform und spiegelten sich
unendlich.
Diese Installation, die animierten Glasobjekte
hinter dem Dj und die in den Tischobjekten gaben
dem Restaurant eine einzigartige Qualität.